Kategorie: Demnächst! (page 4)
Der Mann hinter Mutti
Netzmenschen – Von Couch zu Couch
Die Automatisierung des Krieges
Eine Heron-1 der Bundesluftwaffe auf dem Test Airfield „En Shemer“ in Israel
Forscher entwickeln zusammen mit den Militärs immer leistungsfähigere „autonome Waffensysteme“. Bis 2015 soll ein Drittel der bewaffneten Fahrzeuge und Flugzeuge der US-Armee aus Robotern bestehen.
Die eigenen Streitkräfte sollen geschützt, Feinde verstärkt aus der Ferne „eliminiert“ werden. Die Aufklärung des Kampfgebietes durch Drohnen – ferngesteuerte unbemannte Flugzeuge – ist dabei eine wichtige Säule, auch für die Bundeswehr. Sie hat das deutsch-israelische Drohnensystem „Heron“ geleast.
Wird das Töten immer banaler, immer leichter? Oder helfen Roboter, Menschenleben zu schützen?
Bizeps, Trizeps & Co. – Wie unsere Muskeln unser Leben beeinflussen
Graphik: Ezra Tsegaye
Sendedaten:
31.05.2010, 21.30 Uhr
06.06.2010, 15.55 Uhr
Die ganze Sendung „Bizeps, Trizeps & Co.“ ansehen
Unser Stoffwechsel und unsere Muskeln haben sich seit 10.000 Jahren nicht verändert. Sie sind für körperliche Hochleistung ausgelegt und nicht dafür gemacht, den ganzen Tag fast ohne Bewegung zuzubringen.
Viele Menschen strengen sich nur noch selten körperlich an. Die Folge: Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Fettsucht, Heuschnupfen, Krebs. Und das hat wiederum etwas mit den Muskeln zu tun. Bislang galten die 640 Muskeln im menschlichen Körper als passive Befehlsempfänger. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass die Fasern eine weit wichtigere Rolle spielen.
Muskeln senden eine Vielzahl von größtenteils noch unerforschten Botenstoffen aus und kommunizieren mit anderen Organen. „Der menschliche Skelettmuskel ist das wichtigste Stoffwechselorgan und bestimmt die Qualität und Dauer unseres Lebens“, weiß Professor Heiko K. Strüder vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Höllenfeuer – Löscheinsatz unter der Erde

Mittwoch, 18.11.2009 22:30 – 23:00 Uhr
VPS 18.11.2009 22:30
Länge: 30 min
Wissenschaftsmagazin, Deutschland, 2009
Wdh. am 18.11.2009 01:50 Uhr 
VPS 19.11.2009 01:50
Weltweit brennen unterirdische Kohleflöze – sie sind schwer zu orten, kaum zu kontrollieren oder zu löschen. Diese gewaltige Umweltverschmutzung trägt zur Klimaveränderung nicht unerheblich bei: Pro Jahr gelangen durch die Kohlefeuer, allein in China, etwa 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft. Das ist viermal so viel wie der deutsche Autoverkehr.
Glühendes Inferno in Indien
Dilemma zwischen Arbeitslosigkeit und Dorfbrand
Im Nordwesten Indiens, etwa 300 Kilometer von Kalkutta entfernt, brennt die Erde. Unter den Füßen der Einwohner von Samdih bedroht ein riesiger Kohlebrand Mensch und Umwelt. Das Feuer ist völlig außer Kontrolle. Um das Dorf zu retten, will die Minengesellschaft mit Hilfe deutscher Experten das Feuer bekämpfen.
Über 150 Kohlefeuer gibt es in Indien und ständig entstehen neue Brandherde. Zum Beispiel im Dorf Samdih. Dort greift im März 2009 das Feuer einer brennenden Kohlenhalde auf eine stillgelegte Mine über. Der Boden über den verbrannten Flözen gibt nach, der Boden senkt sicht, die Erde beginnt zu rutschen, Häuser stürzen ein. Das ganze Dorf ist in Gefahr.

Todbringende Dämpfe steigen auf
Gestank von Schwefelgasen und vor allem das geruchlose Atemgift Kohlenmonoxid, das aus Spalten und Verwerfungen im Boden von den unterirdischen Brandherden an die Oberfläche steigt, bedrohen die Menschen von Samdih zusätzlich.
Die Mine von Samdih ist eigentlich längst stillgelegt – und es brennt in ihr. Trotzdem bauen die Menschen dort mit primitivsten Mitteln illegal Kohle ab, Tausende leben davon. Rund 50 Cent bekommen sie für einen Korb von zwischen 35 und 40 Kilogramm.
Die Einwohner von Samdih wissen, dass die Feuer immer näher kommen. Trotzdem bleibt ihnen keine Alternative zum Kohlenklau, wenn sie nicht ohne Lebensgrundlage dastehen wollen. Wenn die Bewohner von Samdih aber nicht aufhören in den Berg zu gehen, dann wird es immer weiter brennen und das wird letztlich das Dorf zerstören – ein Teufelskreis.
Die geheimen Höhlen der Grafen Bégouën

Mittwoch, den 03.06.2009 Erstausstrahlung
20:15 Uhr auf 3sat, 45 Min.
Versteckt in den französischen Pyrenäen liegen die Höhlen der Grafen Bégouën. Vor rund 14.000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt, blieben sie bis heute weitgehend unangetastet. Nun wacht der eiserne Graf Robert Bégouën darüber, dass kein Tourist und kein Wissenschaftler den Höhlen Schaden zufügt. – 3sat durfte erstmals und exklusiv Filmaufnahmen aus dem Innern der Höhlen machen.
Kalisalz – Der Boom des weißen Goldes

Das Kaliwerk im Werratal erstreckt sich untertage auf einer Fläche, die so groß ist wie München. Das „weiße Gold“ wird mit riesigen Baggern gefördert. Circa 70.000 Tonnen Kalisalz werden im BergwerkWerra pro Tag abgesprengt. Zwar spürt die Kaliindustrie die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, dochder Bedarf bleibt enorm.
Der Traum von der Kernfusion – Aufbruch in ein neues Energiezeitalter?

3sat hitec am 23. März 2009, um 21:30h
Der Film in der 3sat Mediathek als Onlinestream:
Die Suche nach hocheffizienten und umweltgerechten Energiequellen ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Seit Jahrzehnten verspricht sich eine Heerschar von Forschern die Lösung durch ein besonderes Verfahren: die Kernfusion.
Das Prinzip der Kernfusion ist von der Sonne abgeguckt.
Wenn es gelingen sollte, tatsächlich einmal Kernfusionskraftwerke zu betreiben, so die Forscher, wäre das ein Segen für die Menschheit: Energie im Überfluss. Und das Beste: die benötigten Brennstoffe, Wasserstoffisotope, gibt es in fast beliebiger Menge in den Ozeanen. Ein Kilogramm Wasserstoff würde in etwa so viel Energie liefern wie heute 11.000 Tonnen Kohle.
ZDF Abenteuer Wissen – Gute Gifte – Böse Gifte
Mittwoch, 11.02.2009 22:15 – 22:45 Uhr
VPS 11.02.2009 22:15
Es ist mal wieder soweit. Für die Sendung „Abenteuer Wissen“ habe ich diesmal zwei Beiträge realisieren dürfen. Unglaublich was die Natur an potenten Giften produziert: Ob bakterielles Gift wie Botulimumtoxin oder das Gift der marinen Kegelschnecke – Wirkstoffe die der Mensch benutzt, ohne wirklich zu verstehen wie genau das Gift „funktioniert“. Die Anwendungsmöglichkeiten sind jedenfalls beeindruckend. Gifte bedeuten seit Urzeiten Gefahr und Macht. Wo Gifte im Spiel sind, hat man es mit perfiden Tätern zu tun – oder mit gewieften Wissenschaftlern, aber nur selten mit Laien. Wer Wissen über Gift hat, kann über Leben und Tod bestimmen, manchmal auch über Heilung. Denn immer kommt es auf die Dosis an und darauf, mit welcher Intention man die Stoffe einsetzt: Gifte sind Fluch und Segen zugleich.
Viel Spaß bei der Sendung wünscht John A. Kantara
Die Botoxfalle

Eine der gefährlichsten Substanzen der Welt ist das starke Nervengift Botulinumtoxin, mit dem Potenzial, hunderttausende Menschen in kurzer Zeit zu eliminieren. So gefährlich, dass im Krisenfall Experten der ABC-Schutztruppe zum Einsatz kommen würden.
Erstaunlicherweise gilt das gleiche Gift in geringerer Konzentration unter dem Namen Botox in der kosmetischen Industrie als unbedenklich. Marina A. lässt sich Botox stark verdünnt in die Stirn spritzen lässt, um ihre Falten zu glätten – wie Millionen von Frauen. Sie hat sich sogar eine „Botox-Flatrate“ gesichert, das heißt: Für 600 Euro kann sie ein Jahr lang zur Behandlung kommen so oft sie will.












