Autor: John Kantara (page 8)
Abenteuer Fallschirmforschung – Am seidenen Faden
Der Mann hinter Mutti
Netzmenschen – Von Couch zu Couch
Die Automatisierung des Krieges
Eine Heron-1 der Bundesluftwaffe auf dem Test Airfield „En Shemer“ in Israel
Forscher entwickeln zusammen mit den Militärs immer leistungsfähigere „autonome Waffensysteme“. Bis 2015 soll ein Drittel der bewaffneten Fahrzeuge und Flugzeuge der US-Armee aus Robotern bestehen.
Die eigenen Streitkräfte sollen geschützt, Feinde verstärkt aus der Ferne „eliminiert“ werden. Die Aufklärung des Kampfgebietes durch Drohnen – ferngesteuerte unbemannte Flugzeuge – ist dabei eine wichtige Säule, auch für die Bundeswehr. Sie hat das deutsch-israelische Drohnensystem „Heron“ geleast.
Wird das Töten immer banaler, immer leichter? Oder helfen Roboter, Menschenleben zu schützen?
Bizeps, Trizeps & Co. – Wie unsere Muskeln unser Leben beeinflussen
Graphik: Ezra Tsegaye
Sendedaten:
31.05.2010, 21.30 Uhr
06.06.2010, 15.55 Uhr
Die ganze Sendung „Bizeps, Trizeps & Co.“ ansehen
Unser Stoffwechsel und unsere Muskeln haben sich seit 10.000 Jahren nicht verändert. Sie sind für körperliche Hochleistung ausgelegt und nicht dafür gemacht, den ganzen Tag fast ohne Bewegung zuzubringen.
Viele Menschen strengen sich nur noch selten körperlich an. Die Folge: Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Fettsucht, Heuschnupfen, Krebs. Und das hat wiederum etwas mit den Muskeln zu tun. Bislang galten die 640 Muskeln im menschlichen Körper als passive Befehlsempfänger. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass die Fasern eine weit wichtigere Rolle spielen.
Muskeln senden eine Vielzahl von größtenteils noch unerforschten Botenstoffen aus und kommunizieren mit anderen Organen. „Der menschliche Skelettmuskel ist das wichtigste Stoffwechselorgan und bestimmt die Qualität und Dauer unseres Lebens“, weiß Professor Heiko K. Strüder vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Höllenfeuer – Leben auf heißen Kohlen
Evolution aus der Retorte: Die Auferstehung des Neandertalers?
Graphik: Ezra Tsegaye
Sendedaten:
11.04.2010, 16.00 Uhr
29.03.2010, 21.30 Uhr
Neandertaler und Menschen konkurrierten um Ressourcen bei der Jagd auf Pferd, Wisent und Mammut. Den Jahrtausende andauernden Kampf um das tägliche Überleben hat der Mensch gewonnen. Unser nächster Verwandter und auch das Mammut sind schon lange ausgestorben.
Eine Forschungsreise in die Vergangenheit
Neandertaler – die ersten Europäer
Die Neandertaler-Höhle von El Sidrón ist eine bedeutende archäologische Fundstelle. Im Nordosten Spaniens lebte und starb vor etwa 50.000 Jahren eine Gruppe von Neandertalern. Die Arbeiten der Archäologen in der Höhle sind schwierig, denn der Höhlenzugang ist die Hälfte des Jahres überflutet.
1700 Knochenfragmente von Neandertalern wurden hier schon geborgen. Aus vielen Puzzleteilen ergibt sich den Wissenschaftlern langsam ein erstes Bild: Die Höhle von El Sidrón war vor tausenden von Jahren Schauplatz eines prähistorischen Massenmordes.
Wer aber war dieser mysteriöse Verwandte des Menschen wirklich? Wie sah er aus? Konnte er sprechen wie wir? Wie hat er die Welt wahrgenommen? Vieles liegt noch im Dunkeln verborgen. Doch mit immer neuen Methoden versucht die Wissenschaft mehr über die Neandertaler herauszufinden.
Bargeld ist Alle
Höllenfeuer – Löscheinsatz unter der Erde

Mittwoch, 18.11.2009 22:30 – 23:00 Uhr
VPS 18.11.2009 22:30
Länge: 30 min
Wissenschaftsmagazin, Deutschland, 2009
Wdh. am 18.11.2009 01:50 Uhr 
VPS 19.11.2009 01:50
Weltweit brennen unterirdische Kohleflöze – sie sind schwer zu orten, kaum zu kontrollieren oder zu löschen. Diese gewaltige Umweltverschmutzung trägt zur Klimaveränderung nicht unerheblich bei: Pro Jahr gelangen durch die Kohlefeuer, allein in China, etwa 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft. Das ist viermal so viel wie der deutsche Autoverkehr.
Glühendes Inferno in Indien
Dilemma zwischen Arbeitslosigkeit und Dorfbrand
Im Nordwesten Indiens, etwa 300 Kilometer von Kalkutta entfernt, brennt die Erde. Unter den Füßen der Einwohner von Samdih bedroht ein riesiger Kohlebrand Mensch und Umwelt. Das Feuer ist völlig außer Kontrolle. Um das Dorf zu retten, will die Minengesellschaft mit Hilfe deutscher Experten das Feuer bekämpfen.
Über 150 Kohlefeuer gibt es in Indien und ständig entstehen neue Brandherde. Zum Beispiel im Dorf Samdih. Dort greift im März 2009 das Feuer einer brennenden Kohlenhalde auf eine stillgelegte Mine über. Der Boden über den verbrannten Flözen gibt nach, der Boden senkt sicht, die Erde beginnt zu rutschen, Häuser stürzen ein. Das ganze Dorf ist in Gefahr.

Todbringende Dämpfe steigen auf
Gestank von Schwefelgasen und vor allem das geruchlose Atemgift Kohlenmonoxid, das aus Spalten und Verwerfungen im Boden von den unterirdischen Brandherden an die Oberfläche steigt, bedrohen die Menschen von Samdih zusätzlich.
Die Mine von Samdih ist eigentlich längst stillgelegt – und es brennt in ihr. Trotzdem bauen die Menschen dort mit primitivsten Mitteln illegal Kohle ab, Tausende leben davon. Rund 50 Cent bekommen sie für einen Korb von zwischen 35 und 40 Kilogramm.
Die Einwohner von Samdih wissen, dass die Feuer immer näher kommen. Trotzdem bleibt ihnen keine Alternative zum Kohlenklau, wenn sie nicht ohne Lebensgrundlage dastehen wollen. Wenn die Bewohner von Samdih aber nicht aufhören in den Berg zu gehen, dann wird es immer weiter brennen und das wird letztlich das Dorf zerstören – ein Teufelskreis.












